Lebenszeichen
Ich lebe noch, glaub ich zumindest
Bin ja jetzt doch schon ein paar Wochen in Erlangen, und aus meinen vorhaben, täglich einen Blogbeitrag zu verfassen ist irgendwie nichts geworden. Wenn man tagsüber >8h am Computer hockt hat man eben Abends eben nicht mehr die großartige Lust noch längere Texte zu tippen
.
Nuja auf jeden Fall, das Praktikum begeistert mich nach wie vor total, Kollegen sind super und die Arbeiten sind abwechslungsreich, und machen in der Regel nen Haufen Spaß, da sie relativ oft über das pure Programmieren ein gutes Stück hinausgehen. Dazu sind auch noch die benötigten Freiräume vorhanden. Auch die Arbeitsbedingungen sind einfach nur super, absolut freie Arbeitszeiteinteilung, man kann kommen und gehen wann man will, solange eben die Zeit passt.
Das einzig was den Gesamteindruck stört ist die Wohnung. Zweckmäßig wäre wohl die beste Beschreibung dafür. Und nicht mit den Standards der durchschnittlichen Mietwohnungen zu vergleichen. Dabei handelt es sich nun auch um ein Studentenwohnheim, das dringend mal ne Renovierung nötig hätte. Aber dafür habe ich eine TopLage in Richtung der Innenstadt, aus der Wohnung raus, 150m gehn und schon bin ich im "Herzen" von Erlangen. Und meine Nachbarn sind auch nicht unbedingt der Kracher, ein Nachbar fängt teilweise um halb 1 Nachts an mit staubsaugen, ein anderer hört Techno und macht dabei gnädigerweise Laut genug, dass das ganze Haus etwas davon hat.
Aber ich muss sagen, daran hab ich mich entzwischen gewöhnt und es tut meinem Schlaf eigentlich keinen Abbruch mehr.
Was gibt es noch, achja, mein Vorsatz großflächig auf Junkfood zu verzichten bleibt bestehen und klappt bisher auch sehr gut. Bisher hab ich sogut wie jeden Tag selbst gekocht und nur in besonderen Ausnahmefällen auf Fertigprodukte zurückgegriffen (2-3x). Dazu noch ne relativ abwechslungsreiche Küche, nervig hierbei ist jedoch: Es ist verdammt schwer für 1 Person zu kochen, wenn man nicht nach 5 Tagen 20 angebrochene Lebensmittel im Kühlschrank stehen haben will, von denen man ungefähr 15 dem Müll zuführt - und Müll runtertragen mag ich nicht - darum ess ich dann lieber mal 2-3Tage das gleiche
Skype vs. Eltern
Wobei ein wirklicher Kampf war es nichtmal, Lob an die Skype Entwickler, die GUI ist vollends Elternkompatibel
. Kurz zum Hintergrund, Mittwoch gehts für klein Stefan ja los Richtung Erlangen. Da ich keine Lust habe jedes Wochenende heimzufahren und noch weniger gerne telefoniere musste da irgendeine Lösung gefunden werden.
Also schnell an beiden Mama Papa PC's Skye draufgeklatscht. Nun sind beide glücklich, dass sie das Bubale live und in Farbe "genießen" können und Bubale ist glücklich, dass er nicht telefonieren muss. Klassische win-win Situation...
und wieder eins…
erfolgreich überstanden, also ein Semester. Zwar sind nicht alle Noten so wie ich mir das erwünscht hätte, aber dafür ist eine Note geradezu bombastisch, selten hab ich mich über eine Note so gefreut, da ich mir ne 1,3 in Algorithmen & Datenstrukturen im Leben nicht zugetraut hätte. Leider ging Datenbanken mit 2,3 ziemlich in die Hose.
Die anderen 3 Noten hab ich leider noch nicht, aber da bin ich schon gespannt drauf, SE war denk ich auch ein ziemlicher Schuß in den Ofen, macht aber nix, da im Zeugnis schlechtestensfalls die 2,3 vom letzten Semester steht und ein bissi verbessern könnte schon drinnen gewesen sein. Die restlichen beiden waren pure Auswendiglernklausuren, eine ist recht gut gelaufen, bei der anderen kann ich es überhaupt nicht einschätzen, aber wird schon gepasst haben.
Nun hab ich noch bis zum 1.9 frei und dann gehts los mit meinem Praktikum, welches ich über ein Online-Portal für kostenlose Kleinanzeigen gefunde habe. Für dieses arbeite ich mich derzeit in die Bildverarbeitung ein, ein hochinteressantes und wahnsinnig umfangreiches Themengebiet. derzeit in die Bildverarbeitung ein, ein hochinteressantes und wahnsinnig umfangreiches Themengebiet. An Literatur nutze ich "Eine Einführung in die digitale Bildverarbeitung mit Java und ImageJ" von Wilhelm Burger und Mark Burge. Super geschrieben und die angewandten Algorithmen sind sehr anschaulich erklärt. Neben dem Buch greife ich noch auf die diversen online verfügbaren Vorlesungen (mit Ton/Bild/Skript) zurück.
Für den Umzug nach Erlangen ist inzwischen auch sogut wie alles organisiert, inkl. einer tollen (neugekauften) geschmiedeten Pfanne (5x Steak pro Woche *g*), jetzt heißts nur noch lernen, abwarten und Vorfreude
ready for takeoff…
Hach, noch 1 Monat und 22 Tage, dann wohnt der kleine Stefan zum ersten Mal allein.. Für mein Praktikum ziehe ich für ein halbes Jahr nach Erlangen und wer weiß, vielleicht ergibt sich in Sachen Studium dann auch was neues..